Die Neuigkeiten im VfB (Saison 2020/2021)


21.01.2021 Personalien

Max Ermert bleibt spielender Co-Trainer

Nicht nur Trainer Dennis Reder sondern auch sein verlängerter Arm auf dem Feld bleibt über die aktuelle Saison hinaus beim VfB Niederdreisbach. Max Ermert wird auch in der Spielzeit 2021/2022 als Co-Trainer des A-Ligisten fungieren. Der gebürtige Niederdreisbacher wechselte 2016 zum Club seines Herzens, nachdem er bei der SG 06 Betzdorf lange Jahre in der Jugend aufgelaufen war und zudem 52 Oberliga- und 25 Rheinlandligaspiele für die Seniorenmannschaft absolviert hatte. Beim VfB Niederdreisbach verhinderte bislang nur das Coronavirus sein bald bevorstehendes Jubiläum, denn aktuell steht er bei 96 Pflichtspielen (davon 95 in der Startelf, 25 Pflichtspieltore). Im vergangenen Sommer übernahm der Führungsspieler das Co-Trainer-Amt von seinem Teamkollegen Christian Hüsch. Seine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Dennis Reder wird nun fortgesetzt.


Max Ermert


15.01.2021 Personalien

Trainer Reder verlängert

Wir freuen uns, bekanntgeben zu dürfen, dass VfB-Coach Dennis Reder dem Vorstand zum Jahreswechsel seine Zusage für die Saison 2021/2022 gegeben hat! Reder übernahm den A-Ligisten im Januar 2017 mitten im Abstiegskampf, führte sein neues Team zum Klassenverbleib und hat seitdem eine Mannschaft mit vielen jungen Spielern aufgebaut, die momentan in der Kreisliga A auf einem hervorragenden dritten Tabellenplatz steht. Nun wird er im Sommer also in Seite in seine fünfte Saison in Niederdreisbach gehen.


Bis mindestens 2022 VfB-Trainer: Dennis Reder


14.01.2021 Personalien

Strunk kehrt nach Weitefeld zurück

Lasse Strunk verlässt den VfB Niederdreisbach in Richtung Weitefeld. In Weitefeld war Strunk zuvor bereits als Jugendspieler aktiv gewesen. Im Sommer 2019 war er zum Verein aus seinem Heimatdorf gewechselt, um beim VfB als Ersatztorwart hinter Pierre Zeitz zu agieren. In dieser Rolle war auf ihn stets Verlass.
Er selbst sagt zu seinem Wechsel: "Die Entscheidung zum Abschied ist mir wahrlich nicht leicht gefallen, allerdings sehe ich in Weitefeld die nötigen Schritte, um mich persönlich weiterzuentwickeln. Ich möchte mich beim gesamten Team für die tolle Zeit bedanken, gerade bei Sebastian Hees und Pierre Zeitz für die Chance, die sie mir gegeben haben, und die Hilfen bei meiner Entwicklung. Ich wünsche dem VfB alles Gute für die Zukunft - wir sehen uns auf jeden Fall wieder! Einmal VfB, immer VfB! Macht's gut!"
Wir wünschen Lasse Strunk unsererseits ebenfalls alles Gute. Vielleicht wird er ja eines Tages noch einmal im Niederdreisbacher Dress auflaufen!


Zukünftig wieder im Weitefelder Tor: Lasse Strunk


13.01.2021 Personalien

Ur-Niederdreisbacher nach Corona-Pause im VfB-Trikot

Immer wieder gelingt es dem VfB Niederdreisbach, echten Niederdreisbacher Jungs den Einstieg in den Seniorenbereich zu ermöglichen. Auch in der Saison 2020/2021 ist dies der Fall, denn mit Lars Lapp wird nach der momentanen Spielpause der nächste von ihnen sein Seniorendebüt für den Club aus seinem Heimatdorf geben. Im Interview stellt er sich vor:


Neuzugang Lapp

VfB-Echo: Herzlich willkommen beim VfB, Lars. Als Niederdreisbacher Junge stehst du ja seit jeher mit dem Verein und mit den Spielern in Kontakt. Wie kam es dazu, dass du dich gerade jetzt für einen Wechsel zum VfB Niederdreisbach entschieden hast?

Lapp: Seit Dezember 2019 kuriere ich einen Kreuzbandriss aus und muss zwölf Monate pausieren. Da ich vorher in Altenkirchen in der Jugend gespielt habe, würde jetzt der Übergang in den Seniorenbereich folgen, doch ich konnte durch meine Verletzung wenig Spielpraxis sammeln. Und da war der VfB in meinen Augen genau das Richtige. Ich kenne schon den Großteil der Mannschaft und das Umfeld im Verein und bin mir sicher, dass ich hier wieder Fuß fassen kann.

VfB-Echo: Welche Stationen gab es in deiner bisherigen Fußballerlaufbahn außer deiner letzten in Altenkirchen?

Lapp: Bis auf eine kurze Zwischenstation in Betzdorf habe ich die A-Jugend in Altenkirchen verbracht. Die B-Jugend und ein C-Jugendjahr habe ich in Hattert verbracht. Davor habe ich zwei Jahre lang in Betzdorf gespielt, wovon ich eine Saison in der Regionalliga Erfahrungen sammeln durfte. Die Anfangszeit meiner Fußballkarriere habe ich in der ehemalige JSG Daaden/Biersdorf/Niederdreisbach verbracht.

VfB-Echo: Momentan bestimmt die Coronapandemie unser Leben. Wie hältst du dich trotz der derzeitigen Einschränkungen fit?

Lapp: Da in der ganzen Coronazeit bei mir das Aufbautraining vordergründig war, habe ich erst in den letzten Wochen wieder mit Laufeinheiten und Fahrradfahren angefangen, um meine Grundlagenausdauer zu trainieren. Zudem mache ich noch Home-Workouts.

VfB-Echo: Wahrscheinlich würdest du aber lieber heute als morgen wieder auf den Fußballplatz zurückkehren. Auf welcher Position siehst du dich da am liebsten?

Lapp: Am wohlsten fühle ich mich als Achter oder Zehner, aber da ich schon auf vielen Positionen gespielt habe, kann ich auch anders eingesetzt werden. Aber favorisiert ist natürlich die Zehner-Position.

VfB-Echo: Was sind deine Ziele beim VfB – für dich persönlich und für die Mannschaft?

Lapp: Meine persönlichen Ziele sind vor allem meine persönliche Entwicklung und dass ich wieder Freude am Kicken bekomme nach so langer Abwesenheit. Dabei will natürlich dem Team helfen, dass die Ziele erreicht werden.

VfB-Echo: Vielen Dank für das Interview!


12.01.2021 Personalien

Max Ebener und Tom Rötter wieder vereint

Vom Ligakonkurrenten SG Nauroth/Mörlen/Norken wechselt Max Ebener zum VfB Niederdreisbach. Somit wird er nach der Spielunterbrechung wieder gemeinsam mit seinem Kumpel Tom Rötter auflaufen. Ebener trug in der letzten Saison entscheidend dazu bei, dass die SG Nauroth die Meisterschaft in der Kreisliga B1 und den damit verbundenen Aufstieg in die Kreisliga A feiern durfte: er stand in jedem Spiel in der Startelf und erzielte acht Tore. Auch in der aktuellen Saison war er Stammspieler und lief an den ersten sieben Spieltagen immer von Beginn an auf. Wie mit Jonas van der Kolk haben wir auch mit Max Ebener ein Distanz-Interview geführt:


Neuzugang Ebener

VfB-Echo: Herzlich willkommen beim VfB, Max. Wie kam es dazu, dass du dich in der Corona-Pause für einen Wechsel zum VfB Niederdreisbach entschieden hast?

Ebener: Ich spiel seit circa acht Jahren in Nauroth, und da ich mein Studium in Bonn in diesem Jahr abschließen und wieder häufiger in Daaden sein werde, ist für mich persönlich ein guter Zeitpunkt gekommen, um mich einer neuen Herausforderung zu stellen. Da Tom Rötter, der mich damals auch nach Nauroth gebracht hat, nun in Niederdreisbach kickt und ich schon einige meiner zukünftigen Mannschaftskollegen kenne, lag es für mich nahe, diese Herausforderung in Niederdreisbach zu suchen.

VfB-Echo: Welche Stationen gab es außer den Jahren in Nauroth in deiner bisherigen Fußballerlaufbahn?

Ebener: Im Jugendbereich habe ich bis zur C-Jugend in Daaden gespielt. Nach einem kurzen Abstecher in Betzdorf bin ich dann in Nauroth gelandet. Mit der ersten Mannschaft ist es uns dann gelungen, von der Kreisliga C bis zur Kreisliga A aufzusteigen.

VfB-Echo: Momentan bestimmt die Coronapandemie unser Leben. Wie hältst du dich trotz der derzeitigen Einschränkungen fit?

Ebener: Ich habe ein ausgeklügeltes Fitnessprogramm für mich entwickelt, das sich eher auf den Bereich E-Sports bezieht. Ich befürchte aber, dass dies hier nicht gemeint ist. (lacht). Ansonsten versuche ich mich mit Waldläufen halbwegs fit zu halten, was mir allerdings wetterbedingt nicht so leichtfällt.

VfB-Echo: Wahrscheinlich würdest du also lieber heute als morgen wieder auf den Fußballplatz zurückkehren. Auf welcher Position siehst du dich da am liebsten?

Ebener: Im offensiven Bereich habe ich schon fast alle Positionen gespielt. Am wohlsten fühle ich mich aber in einer zentralen Position im Mittelfeld. Aber grundsätzlich möchte ich dort spielen, wo ich der Mannschaft am besten helfen kann.

VfB-Echo: Was sind deine Ziele beim VfB – für dich persönlich und für die Mannschaft?

Ebener: Sportlich spielt der VfB zurzeit eine Supersaison. Mein Eindruck ist, dass sowohl die Mannschaft als auch das Umfeld sehr gut aufgestellt sind und hervorragend harmonieren. Ich freue mich darauf, ein Teil dieses Teams zu sein. Mir persönlich geht es einfach darum, Spaß am Fußball zu haben. Als Ausgleich neben Beruf bzw. Studium ist das Fußballspielen in einem tollen Team für mich ideal. Ich freue mich sehr darauf, im nächsten Jahr beim VfB mithelfen zu können, die sehr erfolgreiche Saison fortführen zu können.

VfB-Echo: Vielen Dank für das Interview!


11.01.2021 Personalien

Vierter Ex-Brucher nun beim VfB Niederdreisbach

Nachdem der SV Betzdorf-Bruche seine 2019/2020 seine Saison nicht zu Ende bringen konnte, haben sich einige Spieler eine neue sportliche Heimat gesucht. Mit Manuel Heß, Sascha Klingbeil und Dennis Reuter sind schon drei von ihnen mittlerweile für den VfB Niederdreisbach spielberechtigt. Mit Jonas van der Kolk gesellt sich nun ein vierter Ex-Brucher dazu. Im unter Einhaltung aller Corona-Auflagen geführten Interview stellt sich van der Kolk vor:


Neuzugang van der Kolk

VfB-Echo: Herzlich willkommen beim VfB, Jonas. Wie kam es dazu, dass du dich in der Corona-Pause für einen Wechsel zum VfB Niederdreisbach entschieden hast?

van der Kolk: Ich habe mir mehrere Spiele des VfB angesehen und war direkt vom Spiel und vom Zusammenhalt der Mannschaft begeistert. Da ich auch mit dem einen oder anderen Spieler in früheren Zeiten zusammengespielt habe, fiel mir die Entscheidung, zum VfB zu wechseln, nicht schwer

VfB-Echo: Welche Stationen gab es in deiner bisherigen Fußballerlaufbahn?

van der Kolk:  Groß geworden bin ich bei der JSG Scheuerfeld/Wallmenroth und dort habe ich auch einige Jahre bei den Senioren verbracht. Gewechselt bin ich dann nach Betzdorf-Bruche, wo ich seit 2012/2013 gespielt habe, ehe ich 2020 zum VfB gewechselt bin.

VfB-Echo: Momentan bestimmt die Coronapandemie unser Leben. Wie hältst du dich trotz der derzeitigen Einschränkungen fit?

van der Kolk: Situationsbedingt versucht man trotzdem das bestmögliche rauszuholen, um fit zu bleiben. Laufeinheiten oder auch diverse Übungen auf der heimischen Matte sind da gute Alternativen.

VfB-Echo: Wahrscheinlich würdest du aber lieber heute als morgen wieder auf den Fußballplatz zurückkehren. Auf welcher Position siehst du dich da am liebsten?

van der Kolk: Ich spiele am liebsten auf den Außen im offensiven Bereich.

VfB-Echo: Was sind deine Ziele beim VfB – für dich persönlich und für die Mannschaft?

van der Kolk: Ich glaube, ich war schon immer mein größter Kritiker und versuche deshalb immer das Bestmögliche aus mir herauszuholen, um der Mannschaft auch weiterhelfen zu können, ihre Ziele zu erreichen.

VfB-Echo: Vielen Dank für das Interview!


25.10.2020 Jubiläum

Matti Höfer absolviert 200. Pflichtspiel

Im Vorbericht zum Spiel gegen die SG Gebhardshainer Land wurde es schon angekündigt, nun steht es fest: Vereinsurgestein Matti Höfer hat am 8. Spieltag der Saison 2020/21 sein zweihundertstes Pflichtspiel für die Seniorenmannschaft des VfB Niederdreisbach absolviert. Schon beim Neustart 2009 war er dabei und wie Kapitän Stefan Ermert blieb er seinem Verein stets treu. Höfers Einsätze verteilen sich wie folgt:

  • 146x Kreisliga A
  • 17x Kreisliga D
  • 12x Kreispokal
  • 11x Kreisliga B
  • 11x Kreisliga C
  • 1x Rheinlandpokal
  • 1x Entscheidungsspiel um Platz 11 der Kreisliga A ("Der Tag, als Matti Hagen traf")
  • 1x Kreismeisterschaft der C-Ligisten

Nur zwei Spieler haben mehr Pflichtspiele absolviert als Matti Hagen Höfer: Sandro Josten, dessen Jubiläumsspiel Nr. 250 wir nächste Woche in Hamm feiern werden, und Stefan Ermert (aktuell 243 Pflichtspiele). Danke für deinen unbändigen Einsatz, Matti!


200 Pflichtspiele im VfB-Trikot: Matthi Hagen Höfer


11.10.2020 Rekord

Hüsch erzielt sein 45. A-Liga-Tor für den VfB

Beim 3:1-Sieg gegen den bis dahin verlustpunktfreien Tabellenführer Herdorf erzielte Christian Hüsch nach der Halbzeitpause den wichtigen Ausgleich. Es war sein zweites Saisontor in der Liga. Insgesamt kommt unsere Nummer 9 im VfB-Trikot auf 45 Tore in der Kreisliga A und ist somit nun alleiniger Rekordhalter vor Heiko Schnell. Hier eine Übersicht der Spitzenplätze:

Meiste A-Liga-Tore im VfB-Trikot (Top 7)
Platz Spieler Tore
1. Christian Hüsch 45
2. Heiko Schnell 44
3. Sandro Josten 42
4. Konstantin Knautz 35
5. Patrick Kober 28
6. Markus Nickol 27
7. Max Ermert 22


Neuer A-Liga-Rekordtorschütze für den VfB: Christian Hüsch


22.08.2020 Jubiläum

Josten erzielt sein VfB-Tor 100

Zwar ging das heutige Testspiel gegen Anadolu Türk Spor Neunkirchen mit 3:4 verloren, einen kleinen Grund zu feiern gab es aber dennoch. Sandro Josten erzielte gegen den Gegner aus dem Siegerland sein einhundertstes Tor für den VfB Niederdreisbach. Der Ur-Niederdreisbacher Josten hat seine gesamte Karriere im Seniorenbereich für den VfB Niederdreisbach absolviert. Seine Tore verteilen sich folgendermaßen:

  • Kreisliga A: 42 Tore
  • Kreisliga B: 16 Tore
  • Kreisliga C: 9 Tore
  • Kreispokal: 6 Tore
  • Testspiele: 27 Tore

Mit diesen einhundert Toren wird sich Sandro Josten aber ganz sicher nicht zufrieden geben. Schließlich fehlen ihm nun nur noch zwei Treffer, um mit dem aktuellen VfB-Rekordtorschützen Konstantin Knautz gleichzuziehen und sich auf den ersten Platz der ewigen Torjägerliste zu schieben!


100 Tore für den VfB: Sandro Josten


15.08.2020 Personalien

Nach acht VfB-Jahren: Tim Meyer zieht es in den Fußballkreis WW/Wied

Unser langjähriger Schlüsselspieler Tim Meyer schließt sich zur Saison 2020/21 der SG Ellingen/Bonefeld/Willroth II an. Wir sagen in einem Rückblick "Danke"!


von 2012 bis 2020 beim VfB: Tim Meyer


28.07.2020 Personalien

Der letzte Lenz geht von Bord

In den ersten Jahren in der Kreisliga A bestimmte der Name „Lenz“ die Aufstellung des VfB Niederdreisbach: Ab 2011 standen mit Andreas, Simon und Marco Lenz drei „Lenze“ im Kader, ab 2012 stieß dann noch Stefan Lenz hinzu. Alle vier prägten diese Ära entscheidend mit. Mit Stefan „Säudier“ Lenz verabschiedet sich nun der letzte Spieler aus diesem Quartett in den fußballerischen Ruhestand. Zum Abschiedsinterview


Nun Fußballrentner: Stefan Lenz


18.06.2020 Personalien

Routinierter Rückkehrer verstärkt die Mannschaft zur Saison 2020/2021

Benny's back! Nach einem Jahr schöpferischer Pause wagt Benny Grimm einen Rücktritt vom Rücktritt und wird in der Saison 2020/2021 wieder ins VfB-Team zurückkehren. Im Interview sprach er über die Zeit ohne Fußball, über die Beweggründe für seine Rückkehr und einiges mehr:


Zurück im VfB-Trikot: Benny Grimm

VfB-Echo: Am Ende der Saison 2018/2019 haben wir dich gemeinsam mit Tim Schumacher in den fußballerischen Ruhestand verabschiedet. Damals hast du durchblicken lassen, dass du dir häufiger Spiele des VfB Niederdreisbach anschauen würdest. Wie viele Auftritte deiner alten Mannschaft hast du vor der Corona-Pause vor Ort verfolgt?

Grimm: Ganz ehrlich, es sind weniger geworden, als ich mir vorgenommen hatte (blickt beschämt auf den Boden). Sonntags seine Zeit frei zu verplanen war eine neue Welt für mich, und diese Zeit hat man genutzt, um rauszukommen und zu reisen.

VfB-Echo: Auch wenn du nicht immer live dabei warst, hast du natürlich die Ergebnisse in der Kreisliga A verfolgt. Wie bewertest du den Verlauf der mittlerweile abgebrochenen Saison für den VfB?

Grimm: Die abgebrochene Saison lief positiv. Platz 8 bis zum Abbruch ist ein souveränes Ergebnis, an dem man sich nächste Saison orientieren kann.

VfB-Echo: Die Ergebnisse der Mannschaft sind also nicht der Grund, warum du es noch einmal versuchen willst. Was hat dich denn dann bewogen, jetzt noch einmal ins Trikot zu schlüpfen?

Grimm: Die Pause hat mir persönlich (und meinen Knochen) sehr gutgetan. Mein Entschluss war eigentlich gewesen, die Schuhe an den Nagel zu hängen… was ja gut geklappt hat (lacht)! Pierre Zeitz ist privat auch einer meiner engsten Freunde und kann echt nervig sein. Bei diversen Erzquell-Bierchen kam immer wieder das VfB-Thema auf, und ich bin so ein Typ, der sich dann irgendwann mal Gedanken macht. Hinzu kam noch ein Gespräch mit Dennis Reder. Wir schätzen uns sportlich wie privat sehr und auch er ist ein Aspekt, warum ich mir neue Fußballschuhe bestellen musste.
Natürlich gibt es auch den sportlichen Aspekt: Ich habe und werde den Fußball immer lieben. Es gab tatsächlich auch ein oder zwei ernst gemeinte Anfragen von anderen Vereinen, aber für mich wird es in meiner sportlichen Laufbahn nur noch den VfB geben! Lange Rede, kurzer Sinn: Da bin ich wieder (lacht)!

VfB-Echo: Wie hast du dich in dem Jahr seit deinem ursprünglichen Karriereende fit gehalten, insbesondere in der Corona-Zeit?

Grimm: Nun ja, sind wir mal ehrlich… Die erste Zeit machst du gar nichts… Aber du merkst irgendwann auch, dass du zumindest ab und an was tun musst. Seit Februar bin ich im Fitnessstudio in Bad Marienberg angemeldet, das es mir auch in der Corona-Zeit ermöglichte, einmal die Woche zu trainieren. Für mich persönlich hatte sich aufgrund meines Berufes im Einzelhandel in der Corona-Zeit nichts verändert. Natürlich steckt in Sachen Fitness noch viel Arbeit dahinter, aber ich dem positiv entgegen, da ich jemanden zu Hause habe, der mir sonst in den Allerwertesten tritt (zwinkert). Schließlich war und ist es auch ein Wunsch von ihr, dass ich zusätzlich zum Training weiter das Studio besuche, zwecks Muskelaufbau und der damit möglichen Verringerung von Verletzungen.

VfB-Echo: Welche Ziele hast du für dich persönlich und für die Mannschaft in der kommenden Saison?

Grimm: Ziele für die neue Saison… Puh… Für mich persönlich ist das Ziel, einen der begehrten Stammplätze zu erobern, was nicht gerade leicht wird bei einer mental so starken Mannschaft, aber die Herausforderung wird angenommen (ballt die Faust). Hinzu kommt natürlich, dass ich mir wünsche, ohne größere Verletzung aus jedem Spiel zu kommen.
Das Ziel für die gesamte Mannschaft muss sein, das Beste herauszuholen. Also einen einstelligen Platz will ich schon am Ende der Saison sehen und natürlich zwei Derbysiege gegen Daaden!
In diesem Sinne: Ich freu mich riesig, wieder mit den Jungs spielen zu können und zu dürfen. Auf dass es schon bald wieder losgeht! Bleibt gesund!

VfB-Echo: Das hoffen wir auch. Danke für das Interview!


04.06.2020 Personalien

Erster Sommerneuzugang für den VfB Niederdreisbach

Der erste Neuzugang für die Saison 2020/2021 steht fest. Nach Dustin Güdelhöfer 2017 und David Barton 2018 wechselt zum dritten Mal innerhalb von vier Jahren ein Spieler vom 1. FC Grünebach zum VfB Niederdreisbach: Sebastian Lampl wird den A-Ligisten verstärken. In der vor kurzem wegen der Corona-Pandemie abgebrochenen Saison stand Lampl in zehn der elf Grünebacher Spiele in der Kreisliga C3 in der Startelf. In der kommenden Saison wird er es nun zwei Ligen höher versuchen. Im Interview stellt sich unser Neuzugang Sebastian Lampl vor:

VfB-Echo: Herzlich willkommen beim VfB Niederdreisbach! Dein Wechsel fällt in die Corona-Pause. Die letzten Pflichtspiele in der Kreisliga sind deshalb über ein halbes Jahr her und etliche Wochen durfte nicht einmal trainiert werden. So findet das Kennenlernen der Mannschaft unter besonderen Bedingungen statt. Fühlst du dich trotzdem schon beim VfB zu Hause?

Lampl: Erstmal „hallo“, „hello“, „hola“! Also zu Hause fühle ich mich noch nicht, was einfach daran liegt, dass ich erst eine Trainingseinheit mitmachen konnte! Dabei habe ich allerdings direkt gemerkt, dass es eine angenehme Truppe ist. Das eine oder andere Gesicht kannte man eh schon, wenn man hier aus der Umgebung kommt.

VfB-Echo: Wie kam denn überhaupt der Kontakt zustande und was hat dich überzeugt, zukünftig in Niederdreisbach zu spielen?

Lampl: Eigentlich war das alles aus einem Zufall heraus: Vor ein paar Wochen habe ich mit VfB-Coach Dennis Reder telefoniert und gefragt, ob er Infos hätte und wie bei seiner Mannschaft jetzt die Saison weitergeht und so weiter. Da hat er mich gefragt, ob ich mir vorstellen könnte, in der neuen Saison beim VfB zu kicken – und in meinem Übermut habe ich dann mal spontan „ja“ gesagt (lacht)!

VfB-Echo: Für welche Mannschaften hast du vor deinem Wechsel nach Niederdreisbach gespielt?

Lampl: Meine komplette Jugend und auch meine ersten drei Jahre im Seniorenbereich habe ich in den Mannschaften des SV 09 Alsdorf gespielt. Nach einem kurzen Gastspiel in Elkenroth blieb ich dann vier Jahre in Offhausen. Das letzte Jahr war ich dann in Grünebach… und jetzt habt ihr mich an der Backe!

VfB-Echo: Im Gegenteil: Es freut uns natürlich, dass du dich für einen Wechsel zu uns entschieden hast, vor allem da du von unserem Trainer persönlich eingeladen worden bist! Auf welcher Position sollten unsere Fans denn zukünftig nach dir Ausschau halten?

Lampl: Also am liebsten würde ich mich auf dem Flügel spielen sehen, aber… ich bin verdammt langsam – wirklich langsam! Von daher wird das wohl nichts (lacht)! Die letzten Jahre habe ich immer zentral im Mittelfeld gespielt. Ich glaube, da fühle ich mich am wohlsten.

VfB-Echo: Was sind deine Ziele in Niederdreisbach – für dich persönlich und für die Mannschaft?

Lampl: Die letzten Jahre habe ich ja in der C- und der B-Klasse gespielt.  Deshalb kann ich ehrlich gesagt die Stärke unserer Gegner in der A-Klasse gar nicht wirklich einschätzen. Ich bin aber Optimist und sage deshalb einfach mal: Platz 1 bis 4! Konkrete persönliche Ziele habe ich im Grunde nicht. Ich möchte der Truppe so gut es geht weiterhelfen und einfach eine spaßige Saison haben!

VfB-Echo: Vielen Dank für das Interview!


Neuzugang Sebastian Lampl


04.05.2020 Personalien

Kreshnik Himaj versucht sich zum Karriereende noch einmal in der Bezirksliga

Kreshnik "Kiki" Himaj wird den VfB Niederdreisbach nach nur einer Saison wieder verlassen. Die wohl letzte Station in seiner Spielerkarriere wird der Bezirksligist SG Hoher Westerwald Niederroßbach/Emmerichenhain sein. Dort trifft er noch einmal auf Philipp Böhmer, mit dem er seit frühesten Kindertagen gemeinsam in den Jugendmannschaften der SG 06 Betzdorf kickte.
VfB-Coach Dennis Reder erklärte zu Himajs Wechsel: "Ich war Kikis Trainer in Wissen, Honigsessen und jetzt in Niederdreisbach. Wenn er nun noch einmal die Chance bekommt, in einer Mannschaft mit seinem besten Freund zu spielen, ist sein Wechselwunsch absolut nachvollziehbar. Wir gehen sportlich gesehen absolut im Guten auseinander und er wird abseits des Feldes auch weiterhin ein sehr guter Kumpel bleiben."
Himaj, der in dieser Saison an 14 der vor der Coronakrise ausgetragenen 16 Spieltagen zum Einsatz kam und dabei elfmal in der Startelf stand, betonte, sich nicht gegen Niederdreisbach sondern für die neue Möglichkeit entschieden zu haben: "Diese Entscheidung ist mir wirklich schwer gefallen! Ich war in Niederdreisbach glücklich, gehe nicht im Bösen und werde mir auch in Zukunft VfB-Spiele anschauen, wann immer es mir möglich ist."
Wir wünschen Himaj für seine Zeit bei der SG Hoher Westerwald alles Gute und viele Einsatzmöglichkeiten!


Wechselt nach Niederroßbach: Kreshnik Himaj


18.04.2020 Personalien

Christian Platte wechselt

Christian Platte verlässt den VfB Niederdreisbach und schließt sich der SG Daaden/Biersdorf an. Es ist der erste Transfer zwischen den alten SG-Partnern seit der Auflösung der SG Daaden/Biersdorf/Niederdreisbach.
Der Niederdreisbacher, Sohn des früheren Spielertrainers und Trainers Achim Platte, war im Januar 2019 erstmals im VfB-Trikot aufgelaufen, nachdem sich die A-Jugend der SG 06 Betzdorf, deren Kapitän er gewesen war, vom laufenden Spielbetrieb zurückgezogen hatte. Christian Platte kommt insgesamt auf 22 Pflichtspiele und 2 Pflichtspieltore für den Verein aus seinem Heimatdorf.
VfB-Trainer Dennis Reder verliert mit Platte ein junges Talent (Jahrgang 2000). "Wenn der Spieler aber bei der SG Daaden regelmäßig auf seiner Wunschposition eingesetzt wird, wie er sich es erhofft, kann man seine Entscheidung nachvollziehen," so Reder. "Wir hätten uns sicherlich gewünscht, dass er als Nachwuchstalent einen längeren Atem bewiesen und versucht hätte, sich bei uns durchzubeißen."


Wechselt nach Daaden: Christian Platte