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17. Spieltag (Sonntag, 29.11.2015, 14:15 Uhr): VfB Niederdreisbach - SG Wallmenroth/Scheuerfeld

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Nach dem Spielabbruch durch plötzlichen Schneefall und einsetzendes Gewitter musste auch das zweite Spiel gegen Westernohe neu angesetzt werden. Sinnvollerweise hat sich Staffelleiter Matthias Eschenauer dazu entschieden, den neuen Termin wie die der anderen abgebrochenen Partien auf Mitte März zu legen, denn ob der zweite Versuch des Hinspiels in Niederdreisbach wie geplant am 6. Dezember über die Bühne gehen kann, steht noch in den Sternen. Das Heimspiel gegen Wallmenroth am Sonntag, den 29. November ist ebenfalls gefährdet, denn für die vorhergehende Nacht ist über Niederdreisbach Schneefall vorhergesagt. Am ersten Advent selbst können wir im Paradiesdorf laut wetteronline.de mit Regen rechnen.
Falls das Spiel des 17. Spieltags spielplangemäß angepfiffen und zu Ende gespielt werden kann, können die Niederdreisbacher Fans einen attraktiven Gegner begrüßen. Die SG Wallmenroth/Scheuerfeld (2., 36 Punkte) kann noch immer den Kontakt zum Tabellenführer, der SG Hoher Westerwald, halten. Dies trifft seit Sonntag mehr denn je zu, denn unser nächster Gegner profitierte von einer frühen Anstoßzeit und wurde für ein 2:0 mit drei Punkten belohnt, während Niederroßbachs Führung gegen Lautzert durch den Abbruch verfällt. So ist Wallmenroth – zugegebener Maßen bei einem Spiel mehr – bis auf drei Punkte an den Tabellenführer herangerückt. Diesen psychologisch wichtigen Abstand möchte Trainer Stefan Häßler ganz sicher in die bis März währende Winterpause mitnehmen, in die es für seine Mannschaft nach dem Auftritt in Niederdreisbach geht. Ein Sieg gegen den VfB ist dafür aber Pflicht, denn Niederroßbach (1., 39 Punkte) wird sich gegen Stockum-Püschen (11., 16 Punkte) keinen Ausrutscher erlauben. Selbstbewusst darf unser nächster Gegner in jedem Fall sein. Die letzten sieben Spiele wurden gewonnen. Das Torverhältnis während dieser Serie beträgt 24:7. Zuvor hatte Wallmenroth die Begegnung in Niederroßbach mit 1:4 verloren. Dennoch steht fest: Die Häßler-Elf ist eine absolute Spitzenmannschaft. Dafür sorgt vor allem das Duo Sascha Mertens/Michael Leis. Die beiden haben zusammen 29 Tore erzielt, also ebenso viele wie das Niederroßbacher Stürmerpaar David Quandel/ Mario Pavelić und somit eins mehr als die gesamte Niederdreisbacher Mannschaft. Die Wallmenrother Offensivkraft bekam der VfB beim Hinspiel im August eindrucksvoll zu spüren. Beim 0:6, bei dem Leis zweimal traf und Mertens ein Tor erzielte, war Niederdreisbach chancenlos. Mit Simon Lenz, Tim Meyer und Patrick Kober fehlten der Mannschaft aber einige Stammspieler und zu allem Überfluss musste Konstantin Knautz nach etwa einer halben Stunde ausgewechselt werden. Jetzt, da sich die personelle Situation deutlich besser darstellt, als zu Saisonbeginn, sind die Voraussetzungen anders. Glücklicherweise führte der 0:1-Zwischenstand in Westernohe zu keinem Rückschritt in Form einer Niederlage gegen einen Abstiegskandidaten. Falls gegen Wallmenroth ein Überraschungserfolg gelingt, besteht also weiterhin die Möglichkeit, das Fußballjahr 2015 mit einer positiven Tendenz zu beenden. Das letzte Heimspiel gegen die Mannschaft von der Sieg endete immerhin 1:1, also deutlich besser als die darauffolgenden Pleiten (0:3 und, wie angesprochen, 0:6).

Folgende andere Spiele sind für Sonntag geplant: Die SG Meudt (7., 20 Punkte), die durch das gewertete Spiel gegen Niederfischbach punktgleich mit dem VfB ist, aber auch zwei Spiele mehr absolviert hat, reist zum SSV Weyerbusch (5., 24 Punkte). Lautzert (6., 22 Punkte), ebenfalls in Reichweite des VfB, könnte seine Heimbilanz gegen Honigsessen (14., 5 Punkte) aufpolieren, wo unter der Woche der Aufstiegstrainer Reder zurückgetreten ist. Niederfischbach (4., 26 Punkte) ist bei der SG Daaden/Biersdorf (12., 13 Punkte), die am Sonntag eine bittere Niederlage gegen den bis dato punktgleichen SV Stockum-Püschen einstecken musste. In Kirchen muss Alsdorf (3., 30 Punkte) unbedingt Westernohe (13., 9 Punkte) bezwingen, um den Kontakt nach oben nicht zu verlieren. Die Partie zwischen Alpenrod (10, 17 Punkte) und Herdorf (9., 18 Punkte) ist bereits auf März verlegt.

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