10. Spieltag (Samstag, 10.10.2015, 16:00 Uhr): VfB Niederdreisbach - SG Alpenrod-Lochum/Nistertal/Unnau

VfBLogo50x50 4:3 Alpenrod



 

Der 10. Spieltag der Kreisliga A WW/Sieg wird am Samstag in Niederdreisbach eröffnet. Vor dem um 19:30 Uhr beginnenden Oktoberfest im Dorfgemeinschaftshaus kämpft der VfB um wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Durch die 3:7-Niederlage in Alsdorf ist die Mannschaft nach drei Wochen wieder auf einen Abstiegsplatz gerutscht. Mit acht Punkten aus acht Spielen – der VfB hat immer noch ein Spiel weniger absolviert – liegen die Grün-Weißen auf dem vorletzten Tabellenplatz. Die Abstände in der unteren Tabellenhälfte sind aber nach dem ersten Saisondrittel weiterhin sehr gering. So besteht an diesem Wochenende die Möglichkeit, wieder über den Strich zu klettern. Unser Gast kann bei einem Sieg überholt werden. Die SG Alpenrod-Lochum/Nistertal/Unnau liegt mit ihren 10 Punkten derzeit auf Platz 9. Damit ist der Aufsteiger sehr ordentlich in der neuen Spielklasse angekommen. Dies hatte zu Saisonbeginn noch ganz anders ausgesehen. Nach einer 0:3-Heimpleite gegen Mitaufsteiger Stockum-Püschen, der in der abgelaufenen Saison der Kreisliga B1 noch hinter der SG gelandet war, und der anschließenden 0:3-Niederlage bei der SG Hoher Westerwald deutete vieles darauf hin, dass sich der Neuling am Tabellenende einnisten würde. Dann jedoch gelang die Trendwende. Ein 2:0 gegen Honigsessen brachte die ersten Tore und die ersten Punkte. Auch wenn seither weitere Spiele verloren wurden, ließ Alpenrod immer wieder aufhorchen. In Wallmenroth gab es einen 3:2-Sieg, der vielleicht noch beachtlicher ist als das 1:0 gegen Meudt in der darauffolgenden Woche. An den letzten beiden Spieltagen verlor Alpenrod allerdings gegen Niederfischbach (0:4) und Weyerbusch (1:3), also im Duell mit Gegnern, gegen die es dem VfB Niederdreisbach gelungen war, Punkte zu erzielen. Alpenrods Ergebnisse schwanken also sehr. Als Zwischenfazit lässt sich aber zumindest festhalten, dass der Aufsteiger das Potenzial hat, nicht abgeschlagen dem Abstieg entgegen zu rutschen. So ging es der SG nämlich beim letzten Auftritt im Kreisliga-Oberhaus. In der Saison 2012/2013 waren die Blau-Weißen chancenlos, sammelten drei mickrige Pünktchen und mussten 105 Gegentore hinnehmen. Gegen den VfB, der gerade neu in der Klasse angekommen war, gab es nichts zu holen. Die Punkte aus beiden Spielen gingen nach Niederdreisbach: das Hinspiel endete nach Toren von Kober, Knautz (2x) und Josten 4:1 aus VfB-Sicht; im Rückspiel gab es ein glattes 5:0 durch Treffer von Nickol (3x), Kober und Quast. Es ist natürlich nicht davon auszugehen, dass es diesmal auch nur annähernd so leicht wird. Als Hinweis soll hier das Resultat des letzten Aufeinandertreffens dienen. Im März 2014 verlor der VfB ein Testspiel gegen die SG mit 0:1, obwohl diese zu diesem Zeitpunkt eine Liga tiefer angesiedelt war und in der Kreisliga B1 im Mittelfeld herumdümpelte. Im Grunde begann Alpenrods Aufstieg erst gegen Mitte der letzten Saison. Am 11. Spieltag lag die Mannschaft von Trainer Marco Schnell nur auf dem 7. Platz. Der Rückstand auf Tabellenführer Fehl-Ritzhausen hatte zwischenzeitlich immerhin neun Punkte betragen. Doch ab dem 12. Spieltag gab die SG kein Spiel mehr ab und kletterte stetig nach oben. Vier Wochen vor Schluss stand sie erstmals an der Tabellenspitze und stieg letztlich als Meister auf. Grundlage für diesen Erfolg war die Abwehrleistung. Nur 33 Gegentore kassierte Alpenrod in der B-Klasse – Ligabestwert. Erfolgreichster Stürmer Alpenrods war Lukas Kuch (20 Tore). In der A-Klasse ist Kuch aber noch nicht so richtig angekommen. Nach neun Spielen hat er erst zweimal getroffen, doch damit ist er Alpenrods bester Torjäger. Denn unser nächster Gegner hat erst acht Tore erzielt und hat somit die ungefährlichste Offensive der Liga. Nun liegt es an der VfB-Abwehr, dafür zu sorgen, dass das so bleibt.

Ebenfalls am Samstag, jedoch zwei Stunden später als die Partie in Niederdreisbach, wird das Spiel zwischen der SG Meudt (7., 12 Punkte) und Tabellenführer Niederroßbach (1., 25 Punkte) angepfiffen. Meudt wartet seit dem 5. Spieltag auf einen Sieg und dürfte gegen den designierten Meister keine Chance haben. Die restlichen Begegnungen finden parallel zum gewohnten Sonntagstermin statt. Unsere Tabellennachbarn treffen auf Spitzenteams. Honigsessen (14., 5 Punkte) kann bei Wallmenroth (3., 15 Punkte) ebenso wenig mit Punkten rechnen wie Daaden (12., 8 Punkte) bei Alsdorf (2., 16 Punkte). Stockum-Püschen (11., 9 Punkte) steht vor einer schwierigen Aufgabe in Niederfischbach (5., 13 Punkte). Westernohe (10., 9 Punkte) könnte mit drei Punkten gegen Herdorf (8., 11 Punkte) an der Mannschaft aus dem Hellertal vorbeiziehen. Weyerbusch (4., 15 Punkte) empfängt Lautzert (6., 13 Punkte).

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