Die Neuigkeiten im VfB (Saison 2019/2020)


01.09.2019 Jubliäum

Tom Rötter feiert 100. Pflichtspieleinsatz für den VfB

Am 3. Spieltag der Saison 2019/2020 konnte der VfB Niederdreisbach gegen den langjährigen Oberligisten SG 06 Betzdorf seinen ersten Saisonsieg feiern und damit die Abstiegsränge verlassen. Grund zum Feiern gab es also an diesem ersten Septembertag für die ganze Mannschaft. Einen ganz persönlichen Anlass zur Freude gab es zudem für Tom Rötter. Für den Ur-Niederdreisbacher, der schon als kleiner Junge die Aufstiege nach dem Neustart von der Fankurve aus verfolgte, war der 2:1-Erfolg gegen Betzdorf der einhundertste Pflichtspieleinsatz im Trikot des Vereins aus seinem Heimatdorf. In 92 A-Liga-Partien kam er für den VfB zum Einsatz (6 Tore), sechsmal lief er im Kreispokal auf (2 Tore) und in beiden Relegationsspielen 2016 trug er zum Klassenerhalt seiner Mannschaft bei. Besonders beachtlich: Bei 94 der 100 Einsätze stand Rötter in der Startelf. Wir gratulieren Tom Rötter zu diesem Jubiläum! Er ist der fünfzehnte Spieler, der seit der Wiederaufnahme des eigenständigen Spielbetriebs 2009 die 100 vollmacht. In der aktuellen Spielzeit hat noch Max Ermert die Möglichkeit, diesem erlauchten Kreis beizutreten: ihm fehlen noch vierzehn Pflichtspieleinsätze.


Der junge Tom Rötter im Sommer 2014 vor seiner ersten Saison im Seniorenbereich


04.08.2019 Outfit

Neue Trikots für die Saison 2019/2020

Nach drei Spielzeiten im selben Dress wird die A-Liga-Mannschaft des VfB Niederdreisbach zur Saison 2019/2020 in neuen Trikots auflaufen; es sind die sechsten VfB-Trikots seit dem Neubeginn vor zehn Jahren. Im Rahmen des gelungenen VfB-Familientags konnten sie erstmals bestaunt werden.
In ihre Auswahl war die Mannschaft eng eingebunden. Die Spieler bevorzugten dabei eine Weiterentwicklung des bisherigen Outfits anstelle eines radikalen Umbruchs: weiterhin werden sie in einem eher schlichten, geradlinigen Design von Adidas auflaufen, weiterhin ist das Trikot überwiegend in schwarz gehalten, weiterhin ziert die klassische Version des Vereinswappens die Brust und weiterhin sind Sponsorenlogos, Rückennummern sowie Vereins- und Spielernamen in grün gehalten. Kontinuität besteht übrigens auch bei den Sponsoren: Sowohl das HDI-Versicherungsbüro Weitefeld als Ärmelsponsor als auch der Häusliche Pflegedienst Ermert als Brustsponsor sind seit Jahren treue und wertvolle Unterstützer des VfB Niederdreisbach und werben beispielsweise auch auf den Aufwärmshirts (HDI auf der Brust und Häuslicher Pflegedienst Ermert auf dem Rücken) oder auf den beliebten Poloshirts mit modernem VfBN-Skriptlogo (beide Sponsoren auf dem Rücken).
Ein neues Mannschaftsfoto und neue Einzelporträts des Kaders in neuer Kluft werden in Kürze veröffentlicht.
Das erste Spiel in diesen Trikots bestreitet der VfB Niederdreisbach bereits am Mittwoch, den 7. August, wenn sich die A-Jugend der JSG Wisserland ab 18 Uhr für einen Test in Niederdreisbach vorstellt. Den ersten Härtetest in einem Pflichtspiel gibt es für die Trikots am Sonntag, den 11. August beim Pokalspiel in Hattert. Das erste Ligaspiel folgt eine Woche später, wenn die SG Daaden/Biersdorf zum mit Spannung erwarteten Derby im Paradiesdorf vorstellig wird.


Präsentation des neuen Trikots beim Familientag: Christian Meyer als Vertreter der Mannschaft, Robert wiederstein von Ärmelsponsor HDI-Versicherungsbüro Weitefeld und Klaus Ermert vom Häuslichen Pflegedienst Ermert (von links)


20.07.2019 Rund um den Verein

Vereinsheim erhielt neuen Anstrich

Derzeit macht das Trainerteam um Dennis Reder die Seniorenmannschaft des VfB Niederdreisbach fit für die Saison 2019/2020. Neben intensiven Trainingseinheiten stehen spannende Testspiele auf dem Programm. Parallel wird auch im Umfeld dafür gesorgt, dass sich der Verein bei den Heimspielen in der kommenden Meisterschaft von seiner besten Seite präsentiert. So glänzt jetzt das Vereinsheim nach neuem Anstrich in strahlendem Weiß. Unter der Leitung von Hartmut Nickel beteiligten sich Thorsten Buchner, Wolfgang Trapp und Werner Wenzelmann an diesem Projekt. Wir danken dem ganzen Team für seine damit verbundenen großen Mühen!


12.06.2019 Personalien

Neuzugang Nummer 5 für den VfB

Ein weiterer junger Spieler wird zur kommenden Saison den VfB Niederdreisbach verstärken. Mit Pascal Best stößt ein Verteidiger zum Team. Der 21-jährige Daadener kommt aus Weitefeld, wo er sowohl im Junioren- als auch im Seniorenbereich aktiv war.
In der A-Jugend gewann Best 2015 die Bezirksligameisterschaft und durfte in der darauffolgenden Saison in der  Rheinlandliga an den Start gehen. Nach dem Wechsel zu den Senioren spielte er seit 2016 für die Weitefelder Bezirksligareserve. Bei Weitefeld II war er dabei die Zuverlässigkeit in Person: 68 von 78 möglichen Einsätzen in der Kreisliga B1 hat er vorzuweisen (67 in der Startelf); in der jüngsten Saison stand er bis auf eine Ausnahme immer auf dem Feld. In seinen drei Jahren bei Weitefeld II war er zudem bei sämtlichen Kreispokalspielen mit von der Partie und bestritt am Ende der gerade abgelaufenen Spielzeit das Entscheidungsspiel um Platz 11 und alle vier Relegationsspiele, die letztlich zum erfolgreichen Klassenerhalt für Weitefeld II führten.


Mit der A-Jugend der JSG Weitefeld wurde Best 2015 Meister der Bezirksliga Ost. (Foto: Rhein-Zeitung vom 8. Juni 2015)

Nun führt sein Weg in die Kreisliga A, wo er beim VfB Niederdreisbach auf ein Familienmitglied trifft: Kult-Betreuer Thomas Best freut sich, demnächst seinen Neffen im Kader zu wissen.


Neuzugang Pascal Best

Im Interview stellt sich Pascal Best vor:

VfB-Echo: Herzlich willkommen! Hast du nun, da du mit Weitefeld II auf den letzten Drücker den Klassenerhalt in der B-Klasse feiern durftest, deinen Wechsel nach Niederdreisbach bereut oder freust dich immer noch auf die Herausforderung in der A-Klasse?

Best: Danke erst einmal! Ich freue mich, im Team zu sein. Nein, ganz im Gegenteil: Für mich stand an erster Stelle, die letzten Spiele alles zu geben, um mit der Mannschaft den Klassenerhalt zu sichern. Doch die Freude über die neue Herausforderung in der A-Klasse ist ebenfalls sehr groß.

VfB-Echo: Was hat dich letztlich überzeugt, den Schritt zu wagen und zum VfB-Team zu stoßen? Welche Niederdreisbacher Verantwortlichen haben dich aus Weitefeld loseisen können?

Best: Letztendlich war es die neue sportliche Herausforderung und die tolle Kameradschaft im Team. Die Offenheit der Mannschaft, die ich beim ersten „Aufeinandertreffen“ gespürt habe, hat mich sehr beeindruckt. Man hat sich gefühlt, als würde man schon Jahre dazugehören.

VfB-Echo: Hast du denn die letzte Saison, in der der VfB sensationell auf Platz 5 landete, bereits mitverfolgt?

Best: Ja, das habe ich tatsächlich, und ich denke, mit einem fünften Platz kann man mehr als zufrieden sein. Es ist immer wieder beeindruckend, wie schwer der VfB es vermeintlich besseren Gegnern auf heimischen Grund macht!

VfB-Echo: Welche Stärken bringst du mit nach Niederdreisbach? Wie wirst du dem Team weiterhelfen können?

Best: Puh, ich finde es ehrlich gesagt schwierig, seine eigenen Stärken zu beurteilen. Ich denke, dass ich ein gutes Spielverständnis habe und dass ich durch meine körperliche Robustheit in Zweikämpfen auch oft im Vorteil bin. Trotzdem gilt es, noch an meinen Schwachpunkten zu arbeiten und Stärken weiter auszubauen, um der Mannschaft einen starken Rückhalt zu gewährleisten!

VfB-Echo: Welche persönlichen Ziele hast du dir für dein erstes Jahr im Kreisligaoberhaus gesteckt und was möchtest du mit dem VfB Niederdreisbach erreichen?

Best: Meine Ziele für die kommende Saison sind es, in der A-Klasse Fuß zu fassen, möglichst viele Spiele zu bestreiten und dabei im Optimalfall wenige Gegentore zuzulassen.

VfB-Echo: Vielen Dank für das Interview!


06.06.2019 Personalien

VfB legt auf Torhüterposition nach

Wie bereits am 20. Mai vermeldet, konnte der VfB nach Tim Schumachers Laufbahnende den 30-jährigen Pierre Zeitz von einer Rückkehr zwischen die Niederdreisbacher Pfosten überzeugen. Nun hat der A-Ligist noch einmal nachgelegt und neben Routinier Zeitz einen weiteren Torhüter verpflichtet. Mit dem erst 21-jährigen Lasse Strunk verstärkt ein junger Schlussmann mit Perspektive den Kader des VfB Niederdreisbach.

Strunk passt hervorragend in den Verein, schließlich hat er sein ganzes Leben in Niederdreisbach gelebt und ist schon seit jeher Fan des Clubs aus seinem Heimatdorf. Er selbst war sechs Jahre lang als Jugendspieler bei der JSG Weitefeld aktiv und dort in der gerade abgelaufenen Saison als Torwarttrainer der B-Jugend tätig, die in der Bezirksliga Ost antrat.


Neuzugang Lasse Strunk

Im Interview stellt sich Lasse Strunk vor:

VfB-Echo: Herzlich willkommen, Lasse! Bei der diesjährigen Maifeier des VfB Niederdreisbach hast du beim Kultspiel „Oberdorf gegen Unterdorf“ für das Unterdorf das Tor gehütet. Wie kam es dazu, dass du nun nur einen guten Monat später zum Kader der Seniorenmannschaft gehörst?

Strunk: Auch von mir ein herzliches "Hallo" an die Leser! Nach dem Spiel kam ich bei einem kühlen Bier sowohl mit Max Ermert als auch mit Christian Meyer ins Gespräch. Mir wurde erklärt, dass durch das Karriereende von Tim Schumacher und den Positionswechsel von Sebastian Hees (Torwarttrainer) dringend noch ein zweiter Torwart neben Pierre Zeitz gesucht wird. Dadurch entstanden der erste Kontakt beziehungsweise auch die ersten Überlegungen, beim VfB Niederdreisbach wieder mit dem Fußballspielen zu beginnen.

VfB-Echo: Was hat dich letztlich überzeugt, den Schritt zu wagen und zum VfB-Team zu stoßen? Gibt es Spieler in der Mannschaft, mit denen du auch außerhalb des Sports besonders engen Kontakt hast?

Strunk: Letztendlich hat mich die Verbundenheit zum Verein, aber auch der jetzt vorhandene Kader dazu bewegt, diesen Schritt zu gehen. Der Kontakt zu Einzelnen ist nicht mehr so eng wie in der Kindheit, aber man kennt sich. Gerade mit Tom Rötter, Niklas Bender und Julian Harnischmacher habe ich schon in jungen Jahren jede freie Minute auf dem Sportplatz zum Bolzen genutzt.

VfB-Echo: Als der VfB Niederdreisbach vor exakt zehn Jahren wieder mit dem eigenständigen Fußball begann, warst du elf Jahre alt. Wie hast du den damaligen Neuanfang und die darauffolgenden Saisons erlebt? Freust du dich darauf, demnächst das Torwarttraining gemeinsam mit Pierre Zeitz zu absolvieren, der damals ebenso schon dabei war wie Torwarttrainer Sebastian Hees sowie Christian Meyer, Matti Höfer und dein zukünftiger Kapitän Stefan Ermert?

Strunk:  Den Neuanfang des VfB habe ich so gut es damals ging mitverfolgt (mit 11 Jahren war man ja noch nicht so mobil). Ganz besonders bleibt mir dabei der erste Aufstieg in die Kreisliga C in Erinnerung, bei dem man mit einem 0:3 Auswärtserfolg am vorletzten Spieltag die Meisterschaft klar machen konnte. Ich freue mich sehr darauf, mit Pierre und Sebastian zu trainieren. Beide sind sehr erfahrene Schlussmänner und mit Pierre Zeitz haben wir einen exzellenten Torwart dazugewonnen. Ich denke, dass ich von beiden viel lernen kann und mich so sehr gut weiterentwickeln werde.

VfB-Echo: Pierre Zeitz wurde als Nummer 1 nach Niederdreisbach zurückgeholt. Du stehst vor deiner ersten Saison im Seniorenbereich und sollst hinter ihm als Nummer 2 aufgebaut werden. Wie siehst du deine eigene Rolle beim VfB sowohl kurz- als auch längerfristig?

Strunk: Ich habe in meinem ersten Jahr keine besonderen Ansprüche. Ich möchte mein Möglichstes geben, um die Mannschaft nach vorne zu bringen und mich selber weiterzuentwickeln. Wie meine langfristige Situation im Verein aussieht, kann ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht genau sagen. Aber so wie ich die Jungs kenne werde ich mich schnell zurrechtfinden, wodurch einer langfristigen Zusammenarbeit nichts im Wege stehen sollte. Natürlich sofern sie mit mir zufrieden sind (lacht)!

VfB-Echo: In welchem Fall würdest du heute in einem Jahr von einer erfolgreichen Saison für dich persönlich und für die gesamte Mannschaft sprechen?

Strunk: Wichtig für mich selber ist eine gute Integration ins Team und damit verbunden auch Fortschritte meiner Leistung, mit denen ich das Trainerteam überzeugen kann. Unser Anspruch als Mannschaft sollte auch in der kommenden Saison erst einmal der Klassenerhalt sein. Schön wär es natürlich, wenn man am Ende auf einem ähnlichen Tabellenplatz steht wie in der abgelaufenen Saison.

VfB-Echo: Vielen Dank für das Interview!


20.05.2019 Personalien

Erfahrener Neuzugang kommt vom SV Betzdorf-Bruche

Manuel Heß wird sich zur neuen Saison dem VfB Niederdreisbach anschließen. Mit ihm wechselt ein erfahrener Mann ins Paradiesdorf. Der 30-jährige kommt vom SV Betzdorf-Bruche, bei dem er seit der Winterpause 2015/16 gespielt hat und mit dem er 2017 den Aufstieg in die Kreisliga B2 schaffte. In dieser Spielklasse trug unser Neuzugang durch 31 Einsätze (25 von Beginn) dazu bei, dass Bruche zweimal den Abstieg vermeiden konnte.
Schon vor seiner Zeit in Bruche konnte Heß auf eine erfolgreiche Zeit bei Junioren und Senioren zurückblicken. Von den Bambini bis zur A-Jugend und während seiner ersten Seniorenjahre kickte er bei der SG 06 Betzdorf. Unter anderem gewann er mit der SG 06 2001 den Titel in der D-Jugend-Leistungsklasse und wurde ein Jahr darauf C-Jugend-Bezirksligameister.


Wer hätte ihn erkannt? Mit der Betzdorfer D-Jugend wurde Heß (stehend, 2. von links) 2001 Meister der Leistungsklasse. Damals ebenfalls im Kader: die späteren VfB-Legenden Markus Nickol (sitzend, 3. von rechts) und Konstantin Knautz (nicht im Bild). (Rhein-Zeitung vom 29. Mai 2001)

2009 ging es für ihn bei der benachbarten SG Wallmenroth/Scheuerfeld weiter, für die er bis zu einer verletzungsbedingten Pause 2013 und dem anschließenden Wechsel nach Bruche spielte. In Wallmenroth konnte er seinem Trophäenschrank eine weitere Medaille hinzufügen, denn 2011 gelang der Kreispokalsieg durch einen 4:1-Finalerfolg gegen Betzdorf II.


Neuzugang Manuel Heß präsentiert sich mit VfB-Shirt.

Im Interview stellt Manuel Heß sich vor:

VfB-Echo: Herzlich willkommen beim VfB! Wie genau hast du die gerade beendete Saison deines neuen Vereins verfolgt?

Heß: Die letzte Spielzeit habe ich konkret ab dem 04. November 2018 verfolgt (2:2 Kirburg). Seitdem habe ich die Ergebnisse regelmäßig gecheckt. Zeitweise sah es nicht danach aus, dass man die Saison als Fünfter abschließen würde, aber die Spiele, die ich sehen konnte, wurden mit Kampfgeist und Willen erfolgreich bestritten.

VfB-Echo: Wie kam eigentlich ursprünglich der Kontakt zu unserem Verein zustande?

Heß: Den ersten Kontakt zum VfB hatte ich mit der SG Wallmenroth/Scheuerfeld 2009, als ich selbst am Koppelberg im Pokalspiel auflief. In den letzten anderthalb Jahren wurde ich durch Stefan Lenz und Sascha Wirfs immer wieder mal angesprochen. Schließlich wurde das Thema auf einem Geburtstag bei Kaltgetränken vertieft.

VfB-Echo: Was hat dich letztlich überzeugt, tatsächlich nach Niederdreisbach zu wechseln?

Heß: In den letzten Jahren haben einige Bekannte und auch ehemalige Mannschaftskameraden von mir in Niederdreisbach gekickt und durchweg positiv über den guten Teamspirit und die Vereinsführung berichtet. Mehrere Spiele konnte ich mir ansehen und im Anschluss bin ich immer noch etwas geblieben. Ende April traf ich in der Cala Gat (Mallorca) VfB-Keeper Schumi (Tim Schumacher,  Anm. der Redaktion) und ab dann war alles klar! Grüße! (lacht)

VfB-Echo: Auf welcher Position siehst du dich am liebsten?

Heß: Die Sechserposition spiele ich am liebsten. Als Sechser kann ich meine Zweikampfstärke und Laufbereitschaft einbringen und das Team verstärken.

VfB-Echo: Welche sportlichen Ziele hast du für dich persönlich und für den VfB?

Heß: Der VfB hat durch die Mischung von jungen und erfahrenen Spielern hohes Potenzial. Kommende Saison ist einiges möglich. Die Konstanz muss stimmen und dann ist ein vorzeitiger Klassenerhalt drin – Platz 6 bis 3. Persönlich wünsche ich mir eine verletzungsfreie Zeit und wieder Spaß am Fußball zu haben.

VfB-Echo: Vielen Dank für das Interview.


20.05.2019 Personalien

Torhüter Zeitz kehrt zurück

Einer der Neuzugänge des VfB Niederdreisbach für die Saison 2019/2020 ist ein alter Bekannter. Pierre Zeitz kehrt nach Niederdreisbach zurück, wo er von 2009 bis 2016 bereits sieben Jahre zwischen den Pfosten stand. Zeitz war einer jener Spieler, die nach der Loslösung aus der SG Daaden/Biersdorf/Niederdreisbach im VfB-Team den Neustart in der Kreisliga D wagten und somit als D-, C- und B-Liga-Meister den direkten Durchmarsch in die Kreisliga A schafften. Neben ihm werden zur kommenden Saison mit Kapitän Stefan Ermert, Matti Höfer und Christian Meyer noch drei weitere Männer der ersten Stunde dem Kader angehören. Nach Tom Rötter, Markus Hoffmeister und Christian Meyer ist er bereits der vierte Rückkehrer innerhalb von vier Jahren, was sicherlich für den guten Teamgeist beim VfB Niederdreisbach spricht.
Zeitz, der ab 2012 in der Regel mit Tim Schumacher im Tor rotierte, hat bislang 122 Pflichtspiele im VfB-Trikot absolviert, davon 52 in der Kreisliga A. 2016 entschied er sich dann für eine Luftveränderung und wechselte zur SG Elkenroth/Kausen in die Kreisliga B2. Hier war Zeitz ein sicherer Rückhalt. In 51 von 54 möglichen Pflichtspielen stand er bis 2018 im Tor. Er wurde in einem weiteren Spiel als Feldspieler eingewechselt und erzielte prompt einen Treffer. So trug er einen großen Teil dazu bei, aus dem Abstiegs- einen Aufstiegskandidaten zu formen, der bei seinem Abschied nur knapp die Relegation zur Kreisliga A verpasste.


Ein Mann der ersten Stunde: Pierre Zeitz hält beim 2:0-Auswärtserfolg des VfB gegen die SG Herdorf II am 17. Juni 2009, dem ersten eigenständigen VfB-Spiel seit 1983, den Kasten sauber.

Zu Saison 2018/2019 verließ unser Rückkehrer die SG Elkenroth/Kausen in Richtung SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald/Neunkhausen. In der für Weitefelds Erste und Zweite noch nicht beendeten Saison kommt ihm eine Doppelrolle zu. Zum einen dient in der Bezirksligamannschaft als Ersatz für Stammtorwart Sören Trippler und steht einen Spieltag vor dem Ende bei zwei Bezirksliga- und drei Rheinlandpokal Einsätzen. Zum anderen hilft er regelmäßig bei der Reserve aus, wo er in zwölf B-Liga-Spielen und beim Entscheidungsspiel um Platz 11 im Tor stand. Weitefeld II muss noch Relegationsspiele absolvieren, wodurch bis zur Sommerpause noch weitere Einsätze hinzukommen dürften.


Während seiner bislang letzten zweieinhalb VfB-Jahre lief Zeitz in seinem im ganzen Fußballkreis bekannten pinken Dress auf.

Im Interview spricht Pierre Zeitz über seine Rückkehr zum VfB:

VfB-Echo: Willkommen zurück! Was waren 2016 deine Beweggründe, nach sieben Jahren den VfB zu verlassen? Wie kam es zu deinen Wechseln nach Elkenroth und später nach Weitefeld?

Zeitz: Erstmal Danke fürs  willkommen Heißen! Warum ich den VfB vor drei Jahren verlassen habe, ist relativ einfach zu erklären. Nach den Jahren zuvor, in denen ich mir das Tor mit Tim Schumacher immer im Wechsel geteilt habe, wollte ich einfach noch einmal irgendwo die klare Nummer 1 sein und einfach jedes Wochenende zwischen den Pfosten stehen. Und da ich persönlich gute Kontakte nach Elkenroth hatte und noch heute habe, hat es mich damals dort hingezogen. Die Entscheidung, damals den VfB zu verlassen, ist mir zwar alles andere als leicht gefallen, aber ich kann nicht sagen, dass ich es bereut habe. Für den Wechsel letztes Jahr nach Weitefeld gab es zwei Gründe. Zum einen die sportliche Herausforderung und zum anderen der damalige Trainerwechsel in Elkenroth.

VfB-Echo: Jetzt hast du dich aber entschieden, noch einmal ins VfB-Trikot zu schlüpfen. Wann und wie ist bei dir die Entscheidung gereift, es noch einmal in Niederdreisbach zu versuchen?

Zeitz: Auf die Frage, wann die Entscheidung „gereift“ ist, kann ich eigentlich gar keine Antwort geben, da ich im ersten Gespräch mit dem Trainerteam und Abteilungsleiter Klaus Ermert sofort zugesagt habe. Viel Zeit zum Überlegen habe ich also nicht gebraucht, sondern habe es einfach gemacht (lacht).
Dass es in Weitefeld für mich aktiv nicht weiter gehen würde, stand zu dem Zeitpunkt allerdings schon fest und war bekannt. Jedoch war zu dem Zeitpunkt mein Plan, die (Hand)schuhe an den Nagel zu hängen, da das Jahr hier für mich durch den hohen Trainingsaufwand und das regelmäßige Aushelfen in der zweiten Mannschaft sehr zeitintensiv war und mein Familienleben dadurch leider etwas zu kurz gekommen ist. Dazu kam natürlich auch, dass ich hier mehr auf der Bank saß, als auf dem Feld zu stehen.

VfB-Echo: Auf dem Feld gestanden hast du früher in Niederdreisbach sehr oft. Sind dir bestimmte Momente in den vielen erfolgreichen VfB-Jahren besonders in Erinnerung geblieben?

Zeitz: Besonders in Erinnerung geblieben ist natürlich der Durchmarsch von der D- bis in die A-Klasse. So etwas passiert im Fußball nicht allzu häufig, gerade nicht mit den Mitteln, die dem VfB zur Verfügung standen. Aber auch sonst gab es viele schöne Momente, wie zum Beispiel der vierte Platz beim Hachenburger Pils-Cup, welche meistens ordentlich gefeiert wurden.

VfB-Echo: Sprechen wir über die Zukunft: Welche Chancen räumst du dem VfB für seine achte A-Liga-Saison ein und welche Ziele hast du dir persönlich gesteckt?

Zeitz: Mein persönliches Ziel ist es natürlich, jedes Spiel zu gewinnen und dabei so wenige Gegentore wie möglich zu fangen. Am besten natürlich gar keine (lacht). Ich hoffe natürlich, dass ich die Erfahrung, die ich in den letzten drei Jahren gesammelt habe, positiv mit ins Team einbringen kann und am Ende der Saison ein ordentlicher Tabellenplatz erzielt werden kann. Wo genau das sein wird, ist, denke ich, jetzt absolut nicht einschätzbar.

VfB-Echo: Vielen Dank für das Interview!


19.05.2019 Personalien

Zwei Spieler beenden ihre Laufbahn

Wie am Saisonende üblich werden uns auch in diesem Jahr Spieler verlassen. Zur Konkurrenz wechselt allerdings niemand. Vielmehr haben sich zwei altgediente VfBler dazu entschieden, ihre Laufbahn mit dem Erfolgserlebnis eines fünften Platzes zu beenden. Hierbei handelt es sich um Tim Schumacher und Benny Grimm, denen Mannschaft, Betreuer Trainerteam und Vorstand herzlich Danke sagen und auf deren Zeit im VfB-Trikot wir hier zurückschauen möchten.

Benny Grimm kam in der Saison 2010/2011 erstmals im Seniorenbereich mit dem VfB Niederdreisbach in Berührung, damals jedoch als Gegner. Als Ur-Weitefelder war er damals Kapitän von Weitefeld II, unseres Konkurrenten in der Kreisliga C3. Im Interview vor dem Rückspiel vor gut acht Jahren zollte er dem VfB großen Respekt und sprach davon, dass dort „super Freunde“ spielen würden. Völlig überraschend schlug er mit Weitefeld II den späteren Meister aus Niederdreisbach deutlich. Bis er dann aber selbst zu seinen Freunden im VfB-Kader stieß, sollten noch knappe drei Jahre vergehen. Ab der Winterpause der Saison 2014/2015  war es dann soweit: Grimm spielte ab sofort in grün-schwarz. Obwohl er immer wieder einmal mit (teilweise gravierenden) Verletzungen zu tun hatte, war er für die Mannschaft ein verlässlicher Rückhalt. Insgesamt vierzig Einsätze in der Kreisliga A hat Grimm für den VfB Niederdreisbach zu verzeichnen, dazu kommen sieben im Kreispokal. Ein Tor hat er für unseren Verein übrigens auch erzielt, aber nicht nur deshalb kann er von einer rundherum schönen Zeit in Niederdreisbach sprechen. Grimm selbst verabschiedet sich so: „Meine Jahre beim VfB waren der Wahnsinn! Ich bin dankbar, dass man mir hier nach dem Kreuzbandriss die Chance gegeben hat, in der A-Klasse anzugreifen. Ich habe jede Saison genossen, mit allen Höhen und Tiefen, und schaue zuversichtlich in die Zukunft, wie sich der VfB weiterentwickelt.“  Man wird Benny Grimm sicherlich noch regelmäßig als Zuschauer bei Spielen antreffen.


Startelfeinsatz im letzten Spiel: Benny Grimm am letzten Spieltag in Kirburg (Foto: Thorsten Buchner)

Gleiches gilt für unseren langjährigen Torwart Tim Schumacher. 2012, damals noch für die SG Malberg am Start, erlebte er eines der legendärsten Spiele der Vereinsgeschichte als Fan mit, als der VfB sich durch ein 6:5 in Honigsessen den A-Liga-Aufstieg sicherte. In jeder Saison im Kreisligaoberhaus war Schumacher dann für das VfB-Team eine feste Größe. Egal, ob er zwischen den Pfosten mit Torhüterkollege Pierre Zeitz rotierte, ob er alleinige Nummer 1 war oder ob er sogar bei personellen Engpässen ins Spielertrikot schlüpfte: in all seinen sieben Jahren in Niederdreisbach war Schumacher nicht wegzudenken. Deshalb wird es auch niemanden verwundern, dass er bei seinem Karriereende im Mai 2019 zu den Top Ten der VfB-Rekordspieler beim Neustart zählt. Mit 122 Einsätzen in der Kreisliga A, zehn Einsätzen im Kreispokal und einem im Rheinlandpokal kommt er auf insgesamt 133 Pflichtspiele für Niederdreisbach. Er erzielte insgesamt drei Tore (eines davon in der Liga), was eine bessere Ausbeute darstellt als die von 32 Feldspielern, die seit dem Neustart Pflichtspiele für den VfB bestritten haben. In Erinnerung bleibt Schumacher aber selbstverständlich vor alle wegen seiner Leistungen als Torwart, ohne die der VfB Niederdreisbach sicherlich nicht jedes Mal den Abstieg aus der Kreisliga A vermieden hätte. Kategorisch verabschieden will sich Schumacher dann aber doch noch nicht. „Grundsätzlich habe ich gegen Kirburg mein letztes Spiel gemacht. Mein Pass bleibt allerdings beim VfB und wenn ich gebraucht werde, stehe ich nach Absprache gerne zur Verfügung.“ Auch nach dem Karriereende bleibt unser Keeper also seinem Verein treu.


Sicherer Rückhalt auch im letzten Heimspiel: Tim Schumacher am vorletzten Spieltag gegen die SG Gebhardshainer Land (Foto: Thorsten Buchner)


17.05.2019 Personalien

Kreshnik „Kiki“ Himaj verstärkt VfB Niederdreisbach

Kreshnik „Kiki“ Himaj wird zur kommenden Saison unseren Kader ergänzen. Der 32-jährige Routinier hat in seiner langen Karriere für Topvereine der Region auf hohem Niveau gespielt. Himaj durchlief als Ur-Betzdorfer sämtliche Jugendmannschaften der SG 06 und feierte dort seinen wohl größten Erfolg, als er 2005 mit der A-Jugend in die Regionalliga aufstieg (Siehe Foto).


Kreshnik Himaj (vordere Reihe, ganz rechts) feiert mit seiner Mannschaft den Gewinn der A-Jugend-Rheinlandliga-Meisterschaft. Neben ihm kniet die spätere VfB-Legende Heiko Schnell. (Rhein-Zeitung vom 23.05.05)

Er selbst konnte in dieser Liga aber nicht auflaufen, weil er zur neuen Saison altersentsprechend im Seniorenbereich an den Start ging. Dort stieg er beim damals noch eigenständigen SV 09 Alsdorf in der Kreisliga B2 ein. Von Alsdorf führte Himaj der Weg 2007 zu einem weiteren Nachbarort seiner Heimatstadt, nämlich zur SG Wallmenroth. Mit ihr gelang gleich in seiner ersten Saison dort der Aufstieg von der Kreisliga B2 in die Kreisliga A. 2009 kehrte Himaj erstmals zur SG 06 Betzdorf zurück. Zunächst für den Rheinlandligakader vorgesehen, gelang ihm 2011 mit der Reserve sein zweiter Aufstieg in die Kreisliga A, in der er sich bis zur Saison 2013/14 auch Duelle mit dem VfB Niederdreisbach lieferte.
Die Saison 2014/15 brachte für unseren Neuzugang einen größeren Schritt. Er schloss sich dem gerade in wieder in die Bezirksliga aufgestiegenen VfB Wissen an, wo er in einer Saison auf immerhin 13 Einsätze kam. Dennoch kehrte Himaj in die ihm vertraute Kreisliga A zurück: 2015/16 spielte er unter unserem derzeitigen Coach Dennis Reder für den TuS Viktoria Honigsessen. Nach nur einem Jahr gab es Himajs zweite Rückkehr nach Betzdorf. In der Hinrunde 2016/17 kam er als Ergänzungsspieler in der Rheinlandliga auf elf Einsätze und lief nach der Winterpause bis Oktober 2017 als Stammspieler für Betzdorf II in der Kreisliga C3 auf, wo er auf 17 Spiele und acht Tore kam. Seine letzte Station war dann erneut Wallmenroth. In der gerade abgelaufenen Saison stand er für die Bezirksligareserve in Kreisliga B2 bis auf zwei Ausnahmen immer in der Startelf, bis  Wallmenroth II im November den Spielbetrieb einstellte.


Neuzugang Kreshnik Himaj (2. v. l.) mit (von links) Trainer Dennis Reder, Abteilungsleiter Klaus Ermert und Torwarttrainer Sebastian Hees.

Im Interview stellt sich Kreshnik Himaj nun den VfB-Fans vor.

VfB-Echo: Herzlich willkommen beim VfB! Du hast eine fußballerische Pause eingelegt. Wieso bist du im November in Wallmenroth nach dem Rückzug der zweiten Mannschaft ausgestiegen und wieso hast du dich entschieden, nun doch weiter Fußball zu spielen?

Himaj: Die Pause entstand dadurch, dass ich beruflich ein bisschen eingespannt war. Ich mache zurzeit noch meinen Logistik-Meister und vor den Prüfungen ließ sich das mit dem Sport nicht mehr vereinbaren. Daher wollte und musste ich mich erst einmal auf das Berufliche konzentrieren. Mittlerweile habe ich aber die wichtigen Prüfungen hinter mir und in mir ist das Feuer wieder entfacht, dass ich wieder Fußball spielen möchte. Da bot es sich an, in Niederdreisbach zuzusagen. Ich freue mich total auf die neue Saison mit den Jungs.

VfB-Echo: Wie kam es zum Kontakt mit dem VfB Niederdreisbach und was hat dich letztlich überzeugt, in Zukunft für unseren Verein aufzulaufen?

Himaj: Der Kontakt entstand durch VfB-Trainer Dennis Reder. Ich kenne ihn schon sehr lange. Als wir wieder einmal zusammensaßen, hat er mich gefragt, wie es aussieht. Ich konnte mir da schon vorstellen, für den VfB zu spielen. Daraufhin habe ich mit Abteilungsleiter Klaus Ermert ein Telefonat geführt, das schnell beendet war, weil wir uns sofort einig geworden sind. Es brauchte da gar keine große Überzeugungskraft von seiner Seite, denn ich hatte schon das Umfeld kennengelernt. Außerdem kannte ich zum Beispiel Max Ermert und Tim Schumacher schon von früher. Das ist eine Topmannschaft, die von den Zuschauern und den Verantwortlichen sehr unterstützt wird. Das ist wie eine kleine Familie, in der ich mich schon wohl fühle, weil ich super aufgenommen worden bin! Es passt einfach!

VfB-Echo: Bereits dieses Jahr hast du fast alle Spiele des VfB vor Ort verfolgt. Wie bewertest du die Leistung und den fünften Platz der Mannschaft?

Himaj: Das ist korrekt! Ich habe es mir nicht nehmen lassen, die Spiele zu verfolgen, da ich ja durch meine fußballerische Pause auch an Spieltagen Zeit hatte. Ich bin absolut positiv überrascht von diesem Zusammenhalt, der in der Mannschaft herrscht. Darin eingeschlossen ist das Trainerteam um Dennis Reder und Stefan Lenz, vor denen ich den größten Respekt habe, dass sie mit dieser Mannschaft und mit den bescheidenen Mitteln, die zur Verfügung stehen, die Saison auf Platz 5 beendet haben. Das ist sensationell und für den Verein das bestmögliche Ergebnis! Also: großen Respekt vor den beiden und vor allem vor Dennis, der hier Toparbeit leistet und es schafft, dass jeder mitzieht.

VfB-Echo: Durch welche Stärken bist du eine Bereicherung für den Niederdreisbacher Kader? Auf welcher Position siehst du dich am liebsten?

Himaj: Ich habe in Betzdorf und Wissen viel Erfahrung im oberen Bereich sammeln können und ich denke, mit dieser Erfahrung und einer gewissen Cleverness kann ich der Truppe enorm weiterhelfen. Ich bin einer, der vorangeht. Das ist auch mein Anspruch, auch in der neuen Saison bei dieser sehr jungen Truppe gespickt guten Fußballern vorneweg zu gehen und die Jungs mitzunehmen, damit wir eventuell noch einmal so eine Saison raushauen können.

Auf dem Feld sehe ich mich offensiv, ob auf der Zehn oder ganz vorne im Sturmzentrum. Letztendlich werde ich aber die Position annehmen, die der Trainer mir vorgibt. Ich bin variabel einsetzbar und überlasse es dem Trainerteam, zu entscheiden, wo ich gebraucht werde. Da werde ich mich dann voll und ganz für die Mannschaft einsetzen. Ich hoffe, dass ich mit der spielerischen Klasse, die noch vorhanden ist, eine Bereicherung für die Jungs darstelle.

VfB-Echo: Welche sportlichen Ziele hast du für dich persönlich und für den VfB Niederdreisbach?

Himaj: Ich möchte so fit wie möglich bleiben und so viele Spiele wie möglich absolvieren und meine Stärken der Mannschaft mitzugeben. Die Hauptsache ist, dass wir als Mannschaft Erfolg haben. Wenn ich meinen Teil dazu beitragen kann, ist das super. Was die Ziele mit der Mannschaft betrifft: der fünfte Platz, den sie gerade erreicht hat, ist super. Wenn wir das nächste Saison noch einmal so schaffen sollten, wäre es auch super. Es sollte auch der Anspruch der Mannschaft sein, denke ich, diesen Tabellenplatz für die neue Saison anzupeilen. Mit der Mannschaft, die wir haben, sehe ich das absolut als realistisch an. Wir sollten mit Abstiegssorgen gar nicht erst in Berührung kommen. Die Mannschaft hat Blut geleckt und gesehen, was in dieser Klasse möglich ist. Warum sollten wir nicht noch einmal so eine Saison spielen? Wenn wir alle fit und gesund bleiben, ist das eine realistische Platzierung für uns! Die Jungs vertrauen schließlich dem Trainer und glauben an ihn! Ob es dann wieder so klappt, muss man sehen, aber das Ziel sollten wir haben.

VfB-Echo: Vielen Dank für das Interview!