22. Spieltag (Sonntag, 15.04.2018, 15:00 Uhr): VfB Niederdreisbach - SG Alpenrod-Lochum/Nistertal/Unnau

VfBLogo50x50 --:-- 


Vor dem Heimspiel am 22. Spieltag gegen die SG Alpenrod-Lochum/Nistertal/Unnau hat sich für den VfB Niederdreisbach die Ausgangslage im Abstiegskampf der Kreisliga A deutlich verbessert. Drei eigene Serien erlauben einen optimistischeren Blick auf die Tabelle: zwei Siege in Folge, vier Spiele ohne Niederlage und nur eine Niederlage in den letzten sieben Partien. Erstmals seit Oktober könnte der VfB (13., 21 Punkte) mit einem Sieg gegen Alpenrod wieder den Relegationsplatz erreichen. Sollte der dritte Dreier hintereinander gelingen, würde außerdem der Rückstand auf den ersten sicheren Platz vier Wochen vor Saisonende nur noch drei Punkte betragen – und zwar ganz unabhängig vom Ausgang der Parallelspiele, weil unser kommender Gegner derzeit mit sechs Punkten Vorsprung auf Platz 10 liegt. Sollte dann noch Daadens Erfolgswelle in Rennerod ein Ende finden, wären es im Optimalfall sogar lediglich zwei Zähler Rückstand auf den rettenden Platz 11.
Die Grundvoraussetzung dafür ist aber natürlich, dass Niederdreisbach erst einmal sein eigenes Heimspiel erfolgreich bestreitet. Nicht unerwähnt bleiben sollte allerdings, dass Daaden in seinen fünf Spielen nach der Winterpause viermal als Sieger vom Platz ging und nur Niederdreisbach dem Lokalrivalen Punkte abnehmen konnte – beinahe wären es ja alle drei gewesen. Der erste Heimsieg der Saison im „Sechs-Punkte-Spiel“ gegen Meudt und der erste Sieg in Weyerbusch überhaupt, den selbst der heimische SSV als verdient bezeichnete (siehe Facebook), ließen den in letzter Minute kassierten Ausgleich gegen Daaden vergessen. Die letzten Spiele sollten also für das notwendige Selbstbewusstsein für das Alpenrod-Spiel gesorgt haben. Endlich ist zudem die Negativserie auf eigenem Platz Geschichte.
Schon im Hinspiel hat sich der VfB gegen die SG durchgesetzt – es war einer von zwei Siegen in der Hinrunde. Jetzt besteht also die Möglichkeit, wie schon letzte Saison (3:0 und 2:1) beide Duelle mit diesem Gegner zu gewinnen. Überhaupt gab es für Niederdreisbach seit dem Aufstieg in die Kreisliga A in allen Heimspielen gegen Alpenrod drei Punkte. Den Blauen scheint der Platz auf dem Koppelberg also nicht zu liegen. Generell holte die SG dieses Jahr auf fremden Plätzen nur halb so viele Zähler wie daheim (9 gegenüber 18) und liegt in der Auswärtstabelle fünf Ränge hinter Niederdreisbach und somit kurz vor der Abstiegszone. Die Formkurve des Teams des scheidenden Trainers Hehl zeigt dabei nach unten. In die Pflichtspiele nach der Winterpause war Alpenrod zunächst gut gestartet (2:1 gegen Alsdorf, 1:1 in Niederfischbach, 3:1 gegen den seit vier Spielen punktlosen SC Union Berod/Wahlrod). Danach schenkte man aber sowohl Neitersen II als auch Steineroth jeweils den ersten Pflichtspielsieg im Jahr 2018, Steineroth sogar die ersten Punkte seit Mitte November. Chancen auf weitere Punkte im Abstiegskampf gibt es also für den VfB Niederdreisbach auf alle Fälle.

Keine Chancen mehr hat hingegen der SV Stockum-Püschen (14., 7 Punkte). Durch die Niederlage im Nachholspiel gegen Rennerod kann jetzt auch nicht mehr theoretisch den Relegationsplatz erreichen und muss nach drei Jahren in die Kreisliga B zurückkehren. Die Abschiedstour startet der SV zu Hause gegen den SSV Weyerbusch (6., 29 Punkte). Bei ihrer Reise zur SG Meudt (12., 24 Punkte) ist die SG Herdorf (4., 32 Punkte) klar favorisiert, denn während Meudt zuletzt dreimal verlor, blieb Herdorf in allen Ligaspielen des neuen Jahres ungeschlagen. Hoffen dürfen die VfB-Anhänger wie bereits beschrieben auch darauf, dass Daaden (11., 26 Punkte) bei der SG Rennerod (3., 36 Punkte) den Kürzeren zieht. Im Mittelfeld der Tabelle duellieren sich auf dem Molzhainer Rasenplatz die heimische SG Steineroth (5., 32 Punkte) und die SG Alsdorf/Kirchen (7., 29 Punkte). Das Spitzenduo der Liga reist zu Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte: Niederfischbach (2., 38 Punkte) bekommt es mit Neitersen II (8., 28 Punkte) zu tun und Lautzert (1., 43 Punkte) fährt als haushoher Favorit zum Lokalderby gegen Berod/Wahlrod (9., 28 Punkte).

(zur Saisonübersicht)