25. Spieltag (Sonntag, 17.5.2026, 15 Uhr): SSV Weyerbusch - VfB Niederdreisbach

Auswaertsteam --:-- VfBN


Die Paarung an diesem vorletzten Spieltag bietet eine ähnliche Ausgangsposition wie am Sonntag davor. Wie unser letzter Gegner Alpenrod liegt auch der SSV Weyerbusch (6., 40 Punkte) drei Punkte hinter uns und würde uns überholen, falls wir als Verlierer vom Platz gingen. Wir müssen also mindestens einen Punkt holen, um Platz 4 zu verteidigen, nachdem uns das gegen Alpenrod mit Platz 3 nicht gelungen ist. Womöglich winkt aber sogar die Rückkehr auf Platz 3, da die mit uns punktgleiche SG Alpenrod (3., 43 Punkte) den souveränen Meister Weitefeld (1., 57 Punkte) erwartet. Andererseits kann neben Weyerbusch auch Niederfischbach (5., 40 Punkte) nach Zählern zu uns aufschließen und durch die bessere Tordifferenz am VfB vorbeiziehen. Ein Heimsieg gegen die SG Gebhardshainer Land sollte für den SV Adler auf jeden Fall möglich sein. Man sieht also: Obwohl die Plätze 1 und 2 sicher an Weitefeld bzw. Rennerod vergeben sind, kann in den letzten zwei Wochen in der Kreisliga A1 noch einiges passieren. Für uns gilt: Verlieren verboten!
Abgesehen von der Tabellenposition würde der VfB Niederdreisbach die Saison gerne als Defensive mit den wenigsten Gegentoren abschließen. Hier liegen wir weiterhin vorne, durch die vier Gegentore gegen Alpenrod nun aber auf einem geteilten ersten Platz statt allein. Die SG Rennerod fegte die SG Hammer Land nämlich mit einem 7:0 vom Platz, sodass wir und sie jetzt bei 38 Gegentoren stehen. Die ärgsten Verfolger sind Alpenrod und Weitefeld mit 42 bzw. 43 Gegentoren.
Gegen Weyerbusch ohne Gegentor zu bleiben, wird jedenfalls nicht leicht. Nur Weitefeld und Rennerod trafen auf ihrem eigenen Platz häufiger als der SSV. Für unseren nächsten Gegner waren es vor dem letzten Heimspiel im Schnitt zu Hause fast drei Tore pro Spiel. Die Torjägerqualitäten eines Simonis oder Dos Santos Figueira sollten hinlänglich bekannt sein.
Es wird also eine Menge Arbeit auf VfB-Schlussmann Niklas Platte und seine Vorderleute zukommen. Schon das Hinspiel war außerdem umkämpfter, als das Endergebnis es vielleicht erscheinen lässt. Bis in die Schlussviertelstunde hinein lag der VfB gegen den Aufsteiger hinten. Mit Toren von Max Ermert, Sandro Josten und Niklas Bender belohnte sich die Schnell-Elf aber für ihren Einsatz und behielt durch ein 3:1 verdient alle Punkte auf dem Koppelberg. Letztlich war es eine der vielen engen Partien, die die Niederdreisbacher in dieser Saison für sich entscheiden konnten. Bei dieser Vielzahl von erfolgreich zu Ende gebrachten „50-50-Spielen“, die uns in der Tabelle so weit nach vorne gebracht haben, kann man sicherlich nicht mehr nur von Glück, sondern auch von Lohn für absoluten Siegeswillen sprechen.


Im Hinspiel setzte sich Schwarz gegen Weiß durch – zum vierten Mal hintereinander. (Foto: Thorsten Buchner)

Auch wenn der Weg nach Weyerbusch recht weit ist, finden wir ihn ohne ein Navigationssystem. Schließlich haben wir seit unserem A-Liga-Aufstieg 2012 immer wieder dort gespielt, lediglich unterbrochen von insgesamt drei B-Liga-Saisons des SSV. Bei den letzten Aufeinandertreffen waren wir dabei maximal erfolgreich: Die letzten vier Duelle, die durch Weyerbuschs Abstieg über vier Jahre hinweg ausgetragen wurden, gingen allesamt an uns. Sollten wir auch diesmal gewinnen, also den fünften A-Liga-Sieg in Serie gegen diese Mannschaft holen, würden wir einen weiteren Vereinsrekord einstellen. Ebenso häufig hintereinander gewannen wir im Kreisligaoberhaus bisher lediglich gegen Friesenhagen.
So einfach wird sich Weyerbusch allerdings ganz bestimmt nicht zum fünfen Mal in Folge von uns bezwingen lassen wollen. Die Aussicht, als Liganeuling auf Anhieb auf dem Treppchen landen zu können, sollte Motivation genug sein, um bis zum Saisonende alles zu geben. Doch wie sieht es mit der aktuellen Form der Gastgeber aus? Lange tat sich die Bischoff-Elf nach der Winterpause schwer. Bis letzte Woche stand der Hinrunden-Dritte nur auf Platz 10 der Rückrundentabelle. Von fünf Spielen gingen zuletzt vier verloren. Den einzigen Sieg gab es in dieser Phase gegen Schlusslicht Atzelgift. Am vergangenen Sonntag kam es dann aber zu einem 3:0-Befreiungsschlag gegen eine kriselnde SG Wallmenroth. So dürften uns die Schwarz-Weißen mit der wiedergewonnenen Zuversicht empfangen, beim nahenden Saisonende wieder dort stehen zu können, wo sie zur Saisonmitte standen.

Der vorletzte Spieltag wurde schon am Mittwochabend eröffnet. Die SG Hammer Land (13., 16 Punkte) nutzte durch einen Heimsieg gegen Wissen II (11., 27 Punkte) die Möglichkeit, zumindest vorübergehend den letzten Platz zu verlassen. So muss Atzelgift (14., 14 Punkte) nun die Partie gegen Wallmenroth (7., 36 Punkte) gewinnen, um nicht als Schlusslicht in das abschließende Spiel in Niederdreisbach gehen. Die Sportfreunde Schönstein (12., 19 Punkte) machen auf ihrer A-Liga-Abstiegstour ihren letzten Auswärtshalt bei der SG Altenkirchen (8., 32 Punkte), die noch auf die obere Tabellenhälfte schielen kann. Neben den bereits weiter oben angesprochenen Spielen trifft Mittelhof (10., 30 Punkte) auf Rennerod (2., 50 Punkte).

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