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22. Spieltag (So., 22.04.2012, 14:30 Uhr): VfB Niederdreisbach - FC Ataspor Betzdorf

VfBLogo50x50 8:0 Ata

Niederdreisbach mit Schützenfest an die Tabellenspitze

Im letzten Jahr besiegelte der VfB mit einem Unentschieden gegen FC Ataspor Betzdorf den Aufstieg. Die diesjährige Partie war von ähnlicher Relevanz. Doch fiel es dieses Mal unerwartet leichter. Die Betzdorfer waren in der Rückrunde bislang erfolgreich unterwegs und blicken kämpferisch dem Ziel Klassenerhalt entgegen. Sie erwischten aber in Niederdreisbach einen Gegner in Gala-Form. Beide Teams begannen zunächst engagiert und auch die Vorstellung der Gäste in den Anfangsminuten ließ ein spannendes Match vermuten. Doch nach 13 Minuten ertönte der Startschuss zu einem Torfeuerwerk der Grün-Weißen. Von Sven Koch bedient, besorgte Markus Nickol die frühe Führung. Von nun an präsentierte sich die Elf von Uwe Jünge hervorragend. Konstantin Knautz scheiterte zunächst noch nach einem tollen Pass von Christian Meyer. Sandro Josten tat es ihm wenig später gleich. In der 20. Spielminute fiel trotzdem folgerichtig das 2:0. Dem Abschluss von Markus Nickol stand die Querlatte im Weg, den Abpraller nutzte Konni Knautz aber gewinnbringend aus. Die Gäste hätten ihrerseits mit dem Anschlusstreffer kontern können. Doch der sichere Rückhalt im VfB-Tor, Pierre Zeitz, bestätigte seine bestechende Form der Rückrunde abermals mit einer Fußabwehr gegen den allein auf ihn zustürmenden Angreifer. Auf diese Szene folgte postwendend der dritte Streich des VfB. Ein heute mal wieder glänzender Stefan Ermert schickte Sandro Josten mit einem Ball in die Spitze. Dort umkurvte Josten seinen Gegenspieler und schloss erfolgreich ab. Noch vor der Halbzeit fielen weitere Tore. Denn nach 34 Minuten konnte Ermert erneut als Vorbereiter fungieren, indem er Markus Nickol seinen 23. Saisontreffer auflegte. Kurz vor dem Pfiff, der die Mannschaften in die Kabine schickte, trug sich Konni Knautz in die Geschichtsbücher des VfB ein. Sein 5:0 war gleichbedeutend mit einem Vereinsrekord. Er überholte Lars Wilhelm als bisherigen „Ewigen Torjäger“ mit seinem 52. Tor für den VfB (Wilhelm: 51 Tore). Es war jedoch eines seiner leichteren Tore, weil Markus Nickol ihm eine hundertprozentige Vorarbeit serviert hatte. Nach dem Seitenwechsel hieß es nur noch elf gegen zehn. Ein Spieler der Gäste hatte nach 36 Minuten die rote Karte gesehen. Die Überzahl ermöglichte Niederdreisbach weitere Räume für ihr Kombinationsspiel. Und schon vier Minuten nach Wiederanpfiff erzielte Markus Nickol mit seinem dritten Tor im Spiel das 6:0. Er liegt nun gemeinsam mit Jan Nauroth von der SG Malberg II an der Spitze der Torjägerliste (24 Tore). Eingeleitet wurde sein Treffer vom Koppelberg-Flitzer Sandro Josten. Kurz darauf verhinderte der Querbalken einen weiteren Erfolg. Patrick Kobers Distanzschuss krachte aus etwa 20 Metern gegen Aluminium. Kobers Nebenmann im defensiven Mittelfeld machte im Anschluss den ersten Schritt und nutzte einen Abpraller nach eigenem Eckstoß zum 7:0. Das wollte Kober nicht auf sich sitzen lassen. Er nahm sich eine Minute vor Schluss den Ball, als es einen letzten Freistoß für den VfB gab. Diesen streichelte er mit einer gehörigen Portion Gefühl in den Winkel. Der Endstand von 8:0 war hergestellt.

Fazit: Ein weiteres Spiel gegen unsere Freunde aus Betzdorf, bereits das Siebte in den letzten drei Jahren, konnte erfolgreich gestaltet werden. Eine tolle Mannschaftsleistung mit unseren Kickern in Bestform und ohne die gesperrten Heiko Schnell und Marco Lenz beschert beste Aussichten für den Rest der Saison. Denn dank der grandiosen Truppe der Sportfreunde Schönstein, die mit einem Heimsieg gegen Honigsessen (3:2) Schützenhilfe leisteten, kann der VfB sich aufgrund des besseren Torverhältnisses bei Punktgleichheit mit dem TuS aus dem Wissener Land ab heute wieder Tabellenführer nennen. Kommenden Sonntag, den 29.04.12 um 14:30, steigt dann in Malberg auf dem Kunstrasen das Duell gegen die SG, welche aufgrund ihrer heutigen Niederlage Federn ließ und neun Punkte hinter dem VfB auf Rang vier platziert ist.

Aufstellung: Pierre Zeitz, Steffen Trapp (75. Matti Höfer), Simon Lenz, Christian Meyer (46. Manuel Treude), Andreas Lenz, Patrick Kober, Stefan Ermert, Konstantin Knautz (61. Michael Schuster), Sven Koch, Sandro Josten, Markus Nickol

Die vielgelobte Offensive der letzten Wochen schlug wieder acht Mal zu. Doch auch unser Schlussmann Pierre Zeitz hält in der Rückrunde regelmäßig den Kasten sauber. Letzte Woche noch einer der Matchwinner, war er heute selten gefordert. Wenn, dann war er aber hellwach!

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